Weniger Management, mehr LEADERSHIP - DR. HABICHT | Unternehmensentwicklung
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Weniger Management, mehr LEADERSHIP

Weniger Management, mehr LEADERSHIP

Weniger Management, mehr LEADERSHIP – welche persönlichen Voraussetzungen musst du mitbringen, um Selfleadership und Teamleadership zu leben? 14 Fragen zu Deiner Selfleadership.

Selbstführung oder auch Selfleadership genannt bedeutet nichts anderes als sich selbst immer wieder dabei zu motivieren, die eigene Kreativität und Leistung zu optimieren. Sich selbst immer wieder zu Höchstleistungen und absoluter Effizienz zu bewegen und mit absolutem Selbstvertrauen und hohem Selbstverständnis die Arbeit zu erledigen. Dazu gehört die Stärkung der eigenen Überzeugung und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Leistungen. Dazu gehört der Glaube an die individuelle Wertigkeit des eigenen Handelns und die Selbstüberzeugung. Nur so gelingt es auch andere von dir und deinem Tun zu überzeugen und sie in deinem Sinne zu beeinflussen. Denn nur, wenn du es gelernt hast dich selber zu beeinflussen, zu inspirieren und effektiv zu führen, kannst du andere überzeugen, begeistern, beeinflussen und führen. Leadership bedeutet Einfluss zu nehmen. Dir muss es gelingen dich in der stets wandelnden Arbeitswelt hervorzuheben und dir ein Alleinstellungsmerkmal zu erarbeiten, das dich von der Masse abhebt.

Was zeichnet dich aus, wenn du erkennbar ein Selfleader bist? Welche Eigenschaften  unterscheiden dich von anderen? Es sind Eigenschaften wie Überzeugungskraft, Idealtreue, Selbstvertrauen, Dominanz und Entschlossenheit, alles Eigenschaften, die das Verfolgen eines erstrebenswerten Ziels beeinflussen. Die im folgenden genannten Messgrößen für die Wirksamkeit von Leadership sind zu nennen. Mit anderen Worten: es kann sich jeder selbst die folgenden Fragen stellen oder anhand einer Bewertungsskala von 1 bis 10 feststellen wie wirksam seine Leadership ist:

  1. Welche Bedeutung haben Einfluss und Motivation? 

Betrachten wir Motivation als die Gesamtheit aller Beweggründe, die uns Menschen sowohl emotional als auch rational bereit zur Handlung machen und uns nach gesteckten Zielen oder wünschenswerten Zielobjekten streben lassen, so können wir Mitarbeiter durch unser Verhalten, Vorleben und unseren Anspruch stark inspirieren und durch individuelle Anreize dafür sorgen, dass sie „ihr Bestes geben“. Der Unterschied besteht zwischen organisieren (Management) und inspirieren (Leadership)!

  1. Was bedeutet Lernen im Zusammenhang mit Selfleadership?

Nur wenn du die Aussage „Only few Managers accept, that they can only manage one person, themselves“ (Peter F. Drucker) beherzigst, wirst du Mitarbeiter bei der Realisierung des lebenslangen Lernens, der selbständigen Aufgabenbewältigung und Wissenserweiterung fördern können! Mach dir das zu deinem Lebensmotto!

  1. Was ist Selbstmanagement?

Effizientes Selbstmanagement beinhaltet mehr als die reine Koordination deiner täglichen Aufgaben, sondern es ermöglicht dir,  deine Produktivität zu erhöhen und gleichzeitig deinen Stress zu minimieren, indem du dir Freiräume schaffst und persönlich gesteckte Ziele möglichst unabhängig von äußeren Einflüssen erreichst.

  1. Wie siehst du visionäre Kompetenz bezogen auf Selfleadership?

Arbeite gegen den Mainstream – denn nur, wenn du starke Bilder zur Wirklichkeit werden lässt, veränderst du etwas!

  1. Wie trägst du als Selfleader zur Teamentwicklung bei?

Als Sealfleader und Teamleiter beziehst du deine Mitarbeiter in Entscheidungsprozesse ein, nimmst sie ernst, gibst ihnen sinnvolle und auf den Einzelnen angepasste Aufgaben und stärkst somit nicht nur das Wir-Gefühl, sondern zeichnest dich als guter Leader aus, indem du dein Team an deinen Visionen teilhaben lässt!

  1. Was bewirkt Initiative?

Denke immer daran, es gibt nur zwei Tage im Jahr an denen du nichts tun kannst, der eine ist gestern, der andere morgen! Dies soll kein Aufruf zu überzogenem Aktivismus sein, sondern die Aufforderung, Dinge zu erledigen bzw. anzuregen, wenn die Situation es erfordert, im Sinne von „tu Dinge, bevor du darum gebeten wirst oder durch Umstände dazu gezwungen wirst“!

  1. Wie ethisch verhälst du dich? Wie ethisch handelst du?

Jede unserer Taten hinterlässt eine Wirkung, führst du dir das vor Augen, so musst du über Ehrlichkeit, Integrität, Glaubwürdigkeit, Wahrheit und Moral nicht sprechen! Wie wirkt das was du tust?

  1. Förderst du Mitarbeiter?

Die Verbesserung von Fähigkeiten, Kenntnissen und Erfahrungen von Mitarbeitern, natürlich verbunden mit der Zielsetzung der Leistungssteigerung, soll immer eine hohe Priorität haben. Hierdurch bindest du Mitarbeiter nicht nur positiv an dich,  sondern auch an das Unternehmen. Zufriedene Mitarbeiter erzielen zufriedenstellende Ergebnisse. Das ist so einfach!

  1. Wie intensiv ist deine Kommunikation innerhalb des Unternehmens?

Ehrliche und offene Kommunikation als wichtiges Element der Unternehmenskultur dient als Katalysator für Mitarbeitermotivation und gibt dir ein Feedback über dein eigenes Handeln. Oft ist es nützlich erst zu zuhören, bevor du versuchst verstanden zu werden!

  1. Wie kommst du zur Entscheidungsfindung?

Die Entscheidungsfindung ist stets ein Mix aus Ist-Zustand, Soll-Ziel und persönlicher Erfahrung, ausserdem darfst du nie den Menschen, der von deiner Entscheidung betroffen sein wird, aus dem Auge verlieren. Hierbei bedenke, dass nichts so sein muss, nur weil es immer so gewesen ist!

  1. Wie groß ist deine Bereitschaft für Veränderung?

Nur wenn du veränderst, erneuerst du auch!  Nur wenn du veränderst, entwickelst du auch dich selbst!  Nur wenn du veränderst, bist du bereit für neue Aufgaben, Maßnahmen und Aufgaben und führst dich und dein Unternehmen hin zu neuen Strategien, Strukturen, Systemen, Prozessen und Verhaltensmustern. Nur wenn du veränderst, kannst du eine neue Unternehmenskultur etablieren. Sei bereit!

  1. Wie steht es mit deinem professionellen Willen?

Hervorragende Ergebnisse sind das Ziel in der Phase von einem guten zu einem herausragenden Unternehmen, das allen anspruchsvollen Maßstäben genügt im Blick auf Fähigkeit, Kompetenz, Verhalten und Umgang mit Mitarbeitern. Gib dich nicht mit einem guten Ergebnis zufrieden. Das Gute ist der größte Feind von Großartigkeit!

  1. Wie hälst du es als Selfleader mit der Effektivität und der Effizienz?

„Das Richtige richtig tun“ – also müssen sowohl die Aufgaben die richtigen sein als auch der Weg und die Methode zum Ziel müssen perfekt sein! Gelingt dir das immer und weißt du wie du beide Dinge noch steigern kannst?

  1. Legst du eine persönliche Bescheidenheit an den Tag?

Vielleicht gelingt es dir dauerhaft an herausragendem Erfolg zu bauen indem du eine paradoxe Mischung aus persönlicher Bescheidenheit und professionellem Willen praktizierst. Blicke in den Spiegel  und  nicht aus dem Fenster, wenn es darum geht, den Verantwortlichen für schlechte Ergebnisse zu finden – aber siehe aus dem Fenster, nicht in den Spiegel, wenn es darum geht, jemanden  für den Erfolg des Unternehmens zu belohnen! 

Wenn du bei der Beantwortung dieser 14 Fragen halbwegs ehrlich bist, wirst du die ein oder andere Baustelle für die eigene Entwicklung entdecken. Nun, dass ist normal und sollte dich nicht zurückwerfen. Denn Selfleadership bedeutet auch lebenslanges Lernen und Entwickeln.

In seinem Blogbeitrag zur Leadership für die Digitale Transformation schreibt Jonathan Habicht: „Ein erfolgreicher Leader ist nicht zwangsläufig jemand, der automatisch die Antwort auf alle Fragen kennt, vielmehr kennt er den Weg, über welchen er die Antworten bekommen kann.“ Aber warum kennt er den Weg? Oder anders gefragt: „Welche Fähigkeiten besitzt er, was zeichnet seine Persönlichkeit aus? ER IST EIN SELFLEADER!